13 Sprechbaristen füllten den Clubabend der Kölner Sprechbar und zeigten keine Scheu vor doppelter oder gar dreifacher Belastung. Bianca stellte die Aufgabe, das Wort „europäisch“ inflationär bis in den Superlativ zu verwenden – Udo überzeugte damit am besten und erhielt die Auszeichnung für die beste Verwendung des Wortes des Abends. Wolfram machte in seinem Tipp nachdenklich klar, dass dauerhafte Doppelbelastung im Berufsleben finanzielle Vorteile bringen, aber die echte Teilhabe am Familienleben kosten kann. Manuel heiterte mit zwei Witzen auf, und Christian Ba. hielt eine bewegende Laudatio auf den ausgezeichneten Toastmaster Christian Bl., worauf alle mit einem Toast anstießen.
Vorbereitete Rede
Christian Bl. demonstrierte in seiner Rede – ausgezeichnet als beste vorbereitete Rede – seine rhetorischen Fertigkeiten und die prägende Mischung aus Risikofreude und Sicherheitsbedürfnis seines Elternhauses.
Stegreifreden auf dem zoologischen Kongress
Angelika moderierte eine besondere Variante der Stegreifrunde: Als engagierte Forscher sollten die Rednerinnen und Redner Fördergelder für die Erforschung seltener Tierarten einwerben. Udo warb für den Gürtelmull, Bianca für den findigen Clownfangschneckenkrebs, Manuel für den heilkräftigen Schmetterling Greta Morgane, Myanna für den seltenen Kakapo, und Rebecca stellte mit dem Hirscheber Barbierrosa das vielseitigste Nutztier vor und gewann damit die Auszeichnung für die beste Stegreifrede.
Bewertungen und Rollen des Abends
Die erfahrenen Bewertungsredner fanden trotz des hohen Niveaus humorvolle und hilfreiche Anregungen: Franz erhielt für seine Bewertung die Auszeichnung für die beste Bewertungsrede, Sarah lobte die Kreativität der Forscherrunde. Rebecca und Hubert übernahmen charmant die Sprachstilbewertung und den Füllwortzählbericht, Quizmaster Manuel belohnte die beste Antwortgeberin mit einem Euro-Stück, und Udo rundete den Abend mit einer aufmerksamen Gesamtbewertung samt persönlichem Feedback für alle ab. Dank ging an Sarah und Christian Ba. fürs Zeitnehmen sowie an Christian Bl. für die Kamera.
